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Ayurvedische Ernährung

Ayurveda-Medizin

In der ayurvedischen Ernährung wird die jeweils aktuelle Jahreszeit und das Verdauungsvermögen des Einzelnen, entsprechend seines Gesundheits- oder Fitnesszustandes betrachtet. Sie ist deshalb aktuell, weil sich unser gesamtes Leben im Rahmen der zunehmenden Modernisierung und die Lebensmittel selbst, durch industrielle Verarbeitung, von ihrer ursprünglichen Natürlichkeit entfernt haben. Durch Haltbarmachung werden den Nahrungsmitteln wertvolle Inhaltsstoffe entzogen, unverdauliche Substanzen, welche den Körper belasten, werden verdaulich gemacht und synthetische Stoffe werden als Ergänzung zugeführt. Die Folge sind zunehmende Unverträglichkeiten von Lebensmitteln, Allergien, Stoffwechselstörungen und andere Beschwerden. Das Immunsystem wird aufgrund der vielen Fremdstoffe in der Nahrung zunehmend überfordert.

Hinzu kommt die Bewegungsarmut im Arbeitsalltag, es fehlen wichtige Impulse durch die Bewegung. Stattdessen sitzen wir angespannt vor dem PC. Es erfolgt kein natürlicher Kraftaufwand und keine natürliche Entspannung, sondern eine kontinuierliche Anspannung, die sich dauerhaft im Körper ausbreitet. Die Erschöpfung nach einem langen Arbeitstag lässt uns dann die restlichen Stunden vor dem Fernseher zu Hause verbringen. Energie wird auf diese Art und Weise nicht zugeführt, Stress wird nicht abgebaut, die Folge sind schwerwiegende organische Erkrankungen, die sich langsam entwickeln und dann scheinbar aus dem Nichts auftauchen.

Ayurvedische Empfehlungen für die Ernährung

- frische Zubereitung von natürlichen Lebensmitteln unter Hinzufügen von verdauungsfreundlichen Gewürzen, möglichst keine Fertignahrung verwenden.

- wenig Kombinationen von Lebensmitteln innerhalb einer Mahlzeit, besondere Vorsicht gilt bei Milch, Obst oder tierischen Produkten.

- Berücksichtigung der entsprechenden Jahreszeit, d.h. nährende wärmende Nahrung im Winter, kühlende leichte Ernährung im Sommer (Joghurt und große Mengen Salat sind keine leichtverdaulichen Nahrungsmittel)

- idealerweise 3 warme Mahlzeiten am Tag mit 4-5 Stunden Pause dazwischen, zur optimalen Verdauungsmöglichkeit für den Körper und Reduktion der Bildung von Schlackenstoffen.

- Zwischenmahlzeiten nur bei entsprechender Indikation

- Die Nahrungsmenge pro Magenfüllung: 2/4 feste Nahrung, 1/4 flüssige Nahrung, 1/4 keine Nahrung, damit Bewegung stattfinden kann.

- Entspannung und Ruhe während des Essens, die Durchblutung soll im Magen stattfinden, nicht etwa im Kopf, Zeichen dafür ist ein gutes Hungergefühl

- Sport und anstrengende Tätigkeiten unmittelbar nach dem Essen behindern die Verdauung

- keine üppigen Mahlzeiten spätabends und kein Schlaf unmittelbar nach den Mahlzeiten

- Nahrungsinhalte: ausreichend Getreide zur optimalen Energiegewinnung, viel Hülsenfrüchte und Gemüse, um Gewicht zu reduzieren, Fleisch, Fisch oder Eier bis zu 4 x pro Woche, kann jedoch auch ganz weggelassen werden.

- das Trinken sollte zwischen den Mahlzeiten stattfinden, zum Essen nur wenig und nichts Kaltes trinken.

Wer sich ayurvedisch ernährt, kann viel Energie einsparen. Zeichen dafür sind eine gute Sättigung und Leichigkeit bei guter Leisungsfähigkeit, statt Müdigkeit und Schwere nach dem Essen. Ungewollte Gewichtszunahme findet nicht statt. Bei ayurvedischer Kost, die überwiegend vegetarisch ist, pendelt sich das Normalgewicht von selbst ein.

Diese Empfehlungen für die Ernährung wurden ca. 500 v. Chr. niedergeschrieben, innerhalb des großen ayurvedischen Gesamtwerkes über Krakheit, Gesundheit und Therapie nach den Naturgesetzen (= Teil der vedischen Schriften) und ist bis heute fast vollständig erhalten. Es gilt als das älteste und umfassendste existierende Werk. Die Hauptdozenten sind Cáraka und Sushruta.

Rezept für Paneer-Käse

1 l Milch zum kochen bringen, den Saft von ca. 1/2 Zitrone zufügen, umrühren und warten, bis sich das Eiweiß von der Molke trennt. Dann durch ein feines Tuch gießen und die Flocken ca. 2 Std. im Tuch abhängen lassen.
Der Milch können Gewürze nach Wunsch zugefügt werden, wie z.B. Paprika, Pfeffer, Kreukümmel, Curcuma, Muskat, Salz, etc. oder auch feingeschnittene frische Kräuter.
Der fertige Käse kann auch in Stückchen gebraten und einem Gemüsegericht zugefügt werden. Dieser Käse gilt als am Leichtesten verdaulich, alle anderen Käsesorten sind schwerer verdaulich.